Fragen zur Automotive-NVH-Prüfung
Messgröße, räumliche Abdeckung und Prüfbedingungen bestimmen den geeigneten Messablauf.
Was ist eine Automotive-NVH-Prüfung?
NVH-Prüfungen erfassen, wie Fahrzeug, Karosserie, Baugruppe oder Bauteil auf Betriebs- und Prüfanregungen reagieren. Das Ergebnis sollte eine Entscheidung unterstützen: Resonanzen lokalisieren, Varianten vergleichen, Simulationen validieren, Quellen diagnostizieren oder Änderungen prüfen. Frequenzbereich, Betriebszustand, räumliche Auflösung, Referenzkanäle und Akzeptanzkriterien sind vor der Sensorwahl festzulegen.
Warum berührungslose Vibrometrie für Fahrzeug-NVH verwenden?
Berührungslose Vibrometrie vermeidet zusätzliche Sensormasse und Kabel an Blechen, Verkleidungen, leichten Bauteilen und schwer zugänglichen Stellen. Bei vielen räumlichen Punkten kann sie den Rüstaufwand reduzieren. Optischer Zugang, Rücksignal, Sichtlinie, Instrumentstabilität, Abtastung und Bewegungsbandbreite müssen dennoch geprüft werden.
Was trägt Q2 zu einem Full-Field-NVH-Test bei?
Q2 bietet 65 simultane optische Kanäle und unterstützt mit 20-facher räumlicher Überabtastung bis zu 1.300 Messpunkte. Schwingungsergebnisse können auf gemessener Geometrie dargestellt werden. Q-Series-Systeme messen Schwinggeschwindigkeit bis ±155 mm/s. Arbeitsabstand, Oberfläche, Bandbreite, Umgebung und Validierung bestimmen die Eignung für den konkreten Test.
Wann sind Kontaktsensoren oder ein hybrider NVH-Test sinnvoll?
Kontaktsensoren oder hybride Tests sind sinnvoll, wenn Referenzgröße, verdeckte Messstelle, optische Hindernisse, Oberfläche oder Validierungsverfahren sie erfordern. Beschleunigungsaufnehmer, Mikrofone sowie Kraft- oder Drehzahlreferenzen können dichte optische Felddaten ergänzen. Dokumentieren Sie Ausrichtung, Zeitbezug, Koordinaten und Unsicherheit.
